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Vietnam

 

Vietnam - Việt Nam - grenzt an China, Laos, Kambodscha und das Südchinesische Meer. Vietnam liegt im Südosten Asiens.

Das erste historisch belegte Königreich auf dem Gebiet des heutigen Vietnam entstand in der Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. Im Jahr 111 v. Chr. kam Vietnam unter chinesische Kontrolle und blieben dies bis 938 n. Chr., wo es in Folge der Schlacht am Bạch Đằng-Fluss die Unabhängigkeit erlangte. Danach erfolgte eine Blütezeit in der Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. In dieser Zeit expandierte Vietnam auch in den Süden, zu Ungunsten der Khmer.

1880 kam Vietnam als Teil von Französisch-Indochina unter französische Kolonialherrschaft. 1945 wurde es in das kommunistische Nordvietnam (Hauptstadt Hanoi) und Südvietnam (Hauptstadt Saigon) geteilt. Nach dem Vietnamkrieg kam es 1976 zur Wiedervereinigung und Saigon wurde nach dem verstorbenen Staatschef Nordvietnams in Ho-Chi-Minh-City umbenannt.

Die wichtigsten Städte sind:

Vietnamesisch

Heute sprechen ungefähr 90 Mio. Menschen inner- und außerhalb Vietnams Vietnamesisch. Vietnamesisch ist sprachgeschichtlich eine äußerst interessante Sprache. Obwohl es ursprünglich zu den Austro-asiatischen Sprachen gehörte durchlief es wie auch andere asiatische Sprachen im Lauf der Jahrhunderte eine ganz besondere Entwicklung. Es wurde relexikalisiert und ist heute dem Chinesischen und vor allem dem Kantonesischen sehr ähnlich.
70% des Vietnamesischen – auch: tiếng Việt (Hán Nôm: 㗂越), tiếng Việt Nam (㗂越南) oder Việt ngữ (越語) sind sino-vietnamesischen Ursprungs.
Es ist eine Sprache, die durch Töne und Monosylabilität gekennzeichnet ist. Es gibt 6 Töne.
Während das Ur-Vietnamesische wohl noch Flexionen kannte, ist dies vor allem durch den Einfluss des Chinesischen und dessen Zeichen verloren gegangen, gleichzeitig bildeten sich aber die Töne heraus.

 

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